Inflationsrate Benzinpreise

Inflationsrate in Deutschland wohin?

2012 über 2,5%?

Aktuelle Inflation April 2012 = 2,1%

März 2012 = 2,1%

Die durchschnittliche Inflationsrate war 2011 in Deutschland = 2,3%

Der Begriff Inflation stammt aus der Volkswirtschaftslehre und bezeichnet einen fortwährenden Anstieg der Verbraucherpreise. Der Preisanstieg kann durch eine Veränderung des Austauschverhältnisses von Güter- zu Geldmenge verursacht werden, wenn sich die Geldmenge erhöht, ohne dass gleichzeitig die Produktion von Gütern im selben Maße zunimmt. Für die Inflationsrate in Deutschland stellt sich langsam die Frage wie hoch geht es in 2012, wieder über die 3%?

In den letzten Jahren ist genau dies in der Euro-Zone geschehen, die Europäische Zentralbank hat den verschuldeten Euro-Ländern im Zuge der Finanzkrise „billiges“ Geld zur Verfügung gestellt und diese Liquidität nicht wieder vollständig zurückgeholt. Insgesamt steht für dieselbe Warenmenge mehr Geld zur Verfügung,  wodurch sich eine steigende Inflation für Deutschland ergibt.

Inflation 2012 für Deutschland

Monat in 2011

Inflationsrate [%]

Januar

Februar

März

 

2,1

2,3

 2,1

 

 

 

 

 

 

Tagesgeld

Inflationsrate 2011 für Deutschland

Monat in 2011

Inflationsrate [%]

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember
 

2,0

2,1

2,1

2,4

2,3

2,3

2,4

2,4

2,6

2,4

2,4

2,1
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Leitzins wurde auf ein historisches Tief gesenkt, um den bedrohten Euro-Peripherieländern eine günstige Kreditaufnahme zu ermöglichen, damit ihre Wirtschaftsleistung nicht noch weiter geschwächt wird. Im Ergebnis ist nun eine größere Geldmenge im Wirtschaftskreislauf, was die Inflation auf Dauer anheizen wird.
Aufgrund der Mitte 2011 wieder sich verschärfenden Finanzkrise (inzwischen auch steigende CDS Raten für das Kernland Deutschland) und dann um nur wenige Punkte hinter dem Komma (vorn steht seit mehr als 3 Jahren eine 1) wurde der Leitzins sogar wieder von 1,5% auf 1,25% gesenkt und die letzten Aussagen der EU Notenbanker deuten auf eine weitere Senkung der Leitzinsen hin. Damit wird die Kluft zwischen der Inflationsrate in Deutschland (und der restlichen EU) und den am Markt für den Verbraucher zu erzielenden Zinsen (Tagesgeld etc.) noch größer: es gibt nur noch negative Realzinsen für Geldanlagen mit überschaubaren Risikoverhältnis.

Ökonomen rechnen mit einem Anstieg der Inflationsrate in Deutschland

Inflationsrate Deutschland ObstZur Zeit rechnen alle Experten mit einem signifikanten Anstieg der Inflationsrate in Deutschland und der gesamten Eurozone. Mit der wirtschaftlichen Erholung des letzten Jahres ist auch die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen angestiegen, was die Preise wiederum verteuern wird. Aktuell klettern die weltweiten Rohstoffpreise in die Höhe, die deutschen Unternehmen werden die erhöhten Importpreise in Kürze an die Endverbraucher weitergeben. Im Januar stieg die Inflationsrate bereits auf 2,0% (inzwischen werden für November satte 2,6% vom Statistischen Bundesamt gemeldet), insbesondere die Kosten für Nahrungsmittel und Energie zogen kräftig an. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die Kosten für Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und Einrichtungsgegenstände im Vergleich zum Vorjahr gefallen sind. Die „gefühlte Inflation“ wird letztlich durch die Preise für die Dinge des täglichen Bedarfs bestimmt und dazu zählen in erster Linie Lebensmittel und Energie. Und da spielt es keine Rolle, dass einige kostenlos Angebote von Banken angeboten werden.
Für die Verbraucher ist der Anstieg der Inflation gleichbedeutend mit einem Verlust an Kaufkraft, sie können für ihr Geld nicht mehr dieselbe Gütermenge wie vor Monats- oder Jahresfrist kaufen.

Für den Staat und alle Gläubiger ist eine hohe Inflationsrate ein Segen um die Verschuldung abzubauen.

Inflationsrate 2010 für Deutschland

Monat in 2010

Inflationsrate [%]

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember
 

0,8

0,6

1,1

1,04

1,2

0,9

1,2

1,0

1,3

1,3

1,5

1,7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inflationsrechner

Mit unserem Inflationsrechner können Sie schnell ausrechnen, wie sich die Geldentwertung auf Ihr Kapital auswirkt.

Inflationsrechner

 

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Betrag
Zeitraum Jahre
Inflationsrate %
Gegenwartswert:
Kaufkraftverlust:
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefühlte Inflationsrate, offizielle Inflationsrate und reale/Tatsächliche Inflationsrate

Viele Bürger haben das Gefühl, die offiziell vom Statistischen Bundesamt berechnete Inflationsrate stimmt nicht mit der gefühlten oder wirklichen Inflation überein. Das ist kein Wunder bei Preisanstiegen von 20% und mehr bei verschiedenen Energieleistungen oder auch bei einzelnen Nahrungsmitteln, auch solche die der unmittelbaren Grundernährung zuzuordnen sind.

Inflationsrate und Geldentwertung

Investoren, Sparer, Rentner und viele, wenn nicht sogar alle Bevölkerungsgruppen sehen der schleichenden Geldentwertung einerseits und der galoppierenden Staatsverschuldung andererseits mit großer Sorge. Die Sorgen sind berechtigt.
Der Bundeshaushalt für Deutschland hat ein Volumen von 306,2 Milliarden Euro. Nach dem größten Posten, der Etat des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit und Soziales von 1,26,5 Milliarden Euro ist der folgende Posten bereits die Bundesschuld mit 38,3 Milliarden Euro. Bei der Bundesschuld handelt es sich nur um den Betrag, den die Bundesregierung Gläubigern an Zinsen für aufgenommene Kredite zahlt. Dabei handelt es sich nicht um eine Tilgung der Schulden! Die Kommunen, Länder und der Bund haben insgesamt die Summe von 1,7 Billionen Euro an Schulden angehäuft.

Inflationsrate Berechnung

Berechnung der Inflationsrate

Die Berechnung wird hauptsächlich über zwei Methoden durchgeführt. Der sogenannte Laspeyres-Index, mit dem auch die Inflationsrate privater Haushalte in Deutschland bestimmt wird, misst, was der Warenkorb des Vorjahres heute kosten würde. Hierbei werden die Mengen des vorangegangenen Jahres mit den heutigen Preisen berechnet und diese Zahl durch die Mengen des alten Jahres zu den alten Preisen geteilt. Ein alternativer Ansatz, die Inflationsrate zu bestimmen, ist der Paasche-Index. Dabei wird gemessen, was ein heutiger Warenkorb mit aktuellen Mengen kostet und verglichen mit derselben Menge zu alten Preisen.

Probleme ergeben sich unter anderem durch Qualitätsverbesserungen, die schwer eingepreist werden können, sowie Substitutionseffekte, also die Ersetzung von teurer gewordenen Produkten durch günstigere mit ähnlichen Eigenschaften (etwa Butter durch Margarine). Tendenziell überschätzt der Laspeyres-Index daher die Teuerungsrate, während der Paasche-Index sie etwas unterschätzt.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Bei dem zugrundegelegten Warenkorb werden die nationalen Verbrauchsgewohnheiten berücksichtigt. Der EU-Index wird aus dem Preisindex der einzelnen Länder gewichtet. Wie das Statistische Bundesamt veröffentlichte, ist der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland im Oktober 2011 um 2,9 % höher als im Oktober 2010.

Eurostat, das statistischen Amt der Europäischen Union, schätzt die Inflationsrate im Euroraum im Oktober 2011 auf rund 3 %.

Die Bundesanstalt Statistik Österreich (STATISTIK AUSTRIA) hat eine Inflationsrate

für den gleichen Monat von 3,8 % errechnet.

Nach den Konvergenzkriterien des Maastrichter Vertrages darf jedoch der HVPI nicht über 1,5 % über der Preissteigerungsrate der drei preisstabilsten EU-Länder liegen.

 

Inflation in der Europäischen Union: Inflation EU

Inflation in der EU 2007 bis 2011

Findet eine Entwertung des Geldes statt, spricht man von Inflation. Konzeptionell geschieht dies dann, wenn sich die Geldmenge ausdehnt, die Gütermenge jedoch nicht: die Anzahl der Geldeinheiten pro Gütereinheit nimmt zu, eine Geldeinheit ist damit weniger wert. Güter werden teurer. Die Inflationsrate wird in Prozent angegeben und anhand eines standardisierten Warenkorbes gemessen - in der EU ist dies der "Harmonisierte Verbraucherpreisindex", HVPI, der für alle EU-Länder gleich ist und aus einem repräsentativen Mix aus Waren und Dienstleistungen besteht. Dadurch lassen sich die gemessenen Werte verschiedener Länder besser vergleichen.

 

Die jährliche Inflationsrate betrug in der Europäischen Union zwischen 2007 und 2011 durchschnittlich 2.24 Prozent, in den Mitgliedsländern der Euro-Zone war sie mit durchschnittlich 1.98 Prozent geringfügig niedriger - ein Beweis für den Erfolg der Europäischen Zentralbank, die ein offizielles Inflationsziel von "nahe, aber unter zwei Prozent" ausweist, was dem Ziel der Preisstabilität gerecht wird. Auffallend ist die starke Abweichung im Jahre 2009. Hier betrug die Inflationsrate lediglich 0.3 Prozent (Euro-Zone) bzw. 1 Prozent (EU-27). Grund ist die internationale Finanzkrise bzw. deren Nachwirkungen. Als die Finanzkrise auf die Realwirtschaft durchschlug, kam es zu weitgehender Zurückhaltung sowohl beim privaten Konsum als auch bei Investitionen. Dadurch bilden sowohl Unternehmen als auch Verbraucher größere Rücklagen, entziehen dem Geldkreislauf also Geld. Dieser Effekt war so groß, daß selbst die Zentralbanken nicht mit einer Ausweitung der Geldmenge durch niedrigere Zinsen gegensteuern konnten - so drückte die EZB den Leitzins auf historisch einmalig niedrige Werte, konnte eine leichte Deflation, also einen Abfall des Preisniveaus, aber nicht verhindern. Nach Überwindung nahm die Inflationsrate in der gesamten EU wieder normale Werte an.

 

Entwicklung der Inflation Deutschland 2008 -2011

Nach einem deutlichen Anstieg der Inflation in Deutschland in den Jahren 2004 bis 2008, die ihren Gipfel bei einem Wert von 2,6% erreichte und dabei gleichzeitig den Höchstwert der letzten 14 Jahre bildete, kam es durch einen starken Fall des Ölpreises Ende 2008 zu einem Rückgang der monatlichen Inflationsraten. Die bedeutende Zunahme der Inflation in der ersten Jahreshälfte 2008, die in einzelnen Monate bei über 3% lag, war vor allem auf Preiserhöhungen im Lebensmittel- und Energiebereich zurückzuführen.

In Folge der Wirtschaftskrise kam es 2009 zu einem drastischen Preisverfall der Agrarrohstoffe, wodurch Lebensmittel merklich günstiger wurden. In Kombination mit dem niedrigen Ölpreis erreichte die Inflationsrate in jenem Jahr mit 0,4% den niedrigsten Wert seit 1987. Erst gegen Jahresende kam es wieder zu einem Wachstum der monatlichen Inflationsraten aufgrund gestiegener Ölpreise. Die, durch die Wirtschaftskrise bedingte, wachsende Arbeitslosigkeit und Produktionsrückgänge führten jedoch dazu, dass dieser Preisanstieg nur teilweise an die Verbraucher weitergegeben werden konnte und verhinderten so eine allzu starke Teuerungsrate.

Diese langsame Zunahme der Inflation setzte sich 2010 fort, wodurch im Gesamtjahr mit einer Teuerung von 1,1% ein historisch zwar unterdurchschnittlicher, jedoch gegenüber dem Vorjahr erheblich gestiegener Wert erreicht wurde. Verbraucher mussten dabei vor allem für Kraftstoffe und Heizöl, sowie Gemüse, Obst und Tabak tiefer in die Geldbörse greifen.

Erst 2011 lagen sämtliche monatlichen Inflationsraten wieder über 2% und führten über das Jahr zu einer Gesamtinflation von 2,3%, ein Wert, der wieder an das Niveau von 2008 vor der Wirtschaftskrise erinnert. Preistreiber waren dabei abermals vor allem die Energiepreise und stark verteuerte Nahrungsmittel. Kaffee verzeichnete zum Beispiel einen Preisanstieg von fast 18%, wobei Waren generell eine stärkere Verteuerung als Dienstleistungen aufwiesen. Besonders bei Verbrauchsgütern kam es zu stärkeren Preisentwicklungen, wohingegen Gebrauchsgüter insgesamt sogar günstiger wurden.

 

Zinsen - Inflationsrate - Abgeltungsteuer =
negative Realzinsen

Da bleibt in der Finanzkrise nicht viel an konservativen Anlagemöglichkeiten.

Kapitalerhalt ist angesagt, aber nur schwer zu realisieren. Vielleicht mit einem guten Tagesgeld Angebot.

 

NEWS zum Thema Inflation

Laut dem Statistischen Bundesamt liegt die Inflationsrate im April 2012 um 2,1% höher als die des Vorjahresmonats, also April 2011.

Für viele Konsumenten, Verbraucher, und wie die Bürger sonst noch bezeichnet werden, also eigentlich alle Personen, die Geld ausgeben und Dinge oder Dienstleistungen kaufen, erscheint das wie der blanke Hohn. Denn für sie liegt die individuelle Inflationsrate deutlich höher, gefühlt um mindestens 2-4%%. Dass es sich dabei nicht nur um ein flaues Gefühl handelt, sondern der realen Entwicklung ziemlich nahe kommt, zeigt der von dem Forschungsinstitut für Wirtschaftsstatistik der Universität Fribourg ermittelten „Index der wahrgenommenen Inflation“, der den Preisanstieg der Produkte des täglichen Bedarfs stärker berücksichtigt als der Warenkorb des Statistischen Bundesamtes.

 

 

Tags: Inflationsrate, Inflationsrate Deutschland

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Inflationsrate Verbraucherinformationen

Inflation News &
Verbraucher- informationen

17. Mai 2012: Der Unterschied zwischen der gefühlten Inflationsrate und der Offiziellen wird zunehmend größer

12. Mai 2012 Inflationsrate April = 2,1% nach Korrektur des Statistische Bundesamtes

Aktuelle Inflationsrate Februar für Deutschland 2,3%

Verbraucherpreise aktuell

Wie das Statistische Bundesamt vorab mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Februar 2012 voraussichtlich um 2,3% gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen (Pressemitteilung Nr. 068 vom 28.02.2012)

Die Ursachen für den Anstieg liegen vor allem bei höheren Gas- und Heizölpreisen

 

 

19.03.2012

Die Bundesnetzagentur rechnet in den kommenden Jahren mit Strom-preiserhöhungen von 5 - 7%

08.12.2011
EZB senkt Leitzins auf 1,0%

 

Harmonisierter Verbraucherpreise

Dieser Index wird im November für Deutschland 2,8% gegenüber dem Vorjahresmonat vermutlich betragen.

 

 

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